Neue EU-Richtlinie: Europaweiter Onlinehandel wird einfacher

 

Online­händ­ler, die ihren Absatz­markt auf meh­re­re EU-Län­der erwei­tern wol­len, rau­fen sich regel­mä­ßig die Haa­re. Die Umset­zung des Ver­brau­cher­schut­zes im Online­han­del ist bei den Mit­glieds­län­dern alles ande­re als ein­heit­lich gere­gelt. Wider­rufs­recht, Rück­sen­de­kos­ten, Wider­rufs­frist & Co. müs­sen für jedes Land geson­dert berück­sich­tigt wer­den.

Nun hat der Euro­päi­sche Rat ges­tern eine neue Richt­li­nie zur Ver­ein­fa­chung des Ver­brau­cher­schut­zes im Online­han­del ange­nom­men, wel­che bereits am 23. Juni das Par­la­ment pas­sier­te.

Die wesent­li­chen Neue­run­gen für Web­shop­be­trei­ber sind wie folgt:

  • ein­heit­li­che Wider­rufs­frist (14 Tage)
  • ein­heit­li­che Beleh­rung über das Wider­rufs­recht
  • die Kos­ten der Rück­sen­dung trägt der Ver­bau­cher

Wei­te­re Infos zu den kom­men­den Ände­run­gen für Online­händ­ler hat der shop­be­trei­ber-blog über­sicht­lich auf­be­rei­tet. Die voll­stän­di­ge Richt­li­nie ist hier abruf­bar.

Die Mit­glieds­staa­ten der EU haben nun zwei Jah­re Zeit, die­se Richt­li­nie umzu­set­zen. Zwar haben die Län­der immer noch einen gewis­sen Spiel­raum bei der Umset­zung, aber ins­ge­samt ist zu erwar­ten, dass die Ver­ein­fa­chung einen gro­ßen Vor­teil für den euro­pa­wei­ten Online­han­del brin­gen wird.

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